Sustainability – Nachhaltigkeit auf dem Jamboree

40.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder leben für fast zwei Wochen auf dem Summit Bechtel Reserve in West Virginia, und das soll natürlich so naturverträglich wie möglich sein. Doch wie funktioniert das bei einer so großen Veranstaltung wie dem Jamboree überhaupt?

Die Jamboree-Veranstalter legen viel Wert auf Nachhaltigkeit. So gilt zum Beispiel der Jamboree-Lagerplatz als einer der nachhaltigsten Großzeltplätze der Welt. Unter anderem wird versucht, möglichst viel Strom selbst zu produzieren, beispielsweise durch Solaranlagen oder mit Windrädern. Darüber hinaus sind die Gebäude auf dem Lagerplatz so konstruiert, dass sie möglichst wenig Energie verbrauchen.

Wasser spielt auf dem Jamboree-Gelände eine besondere Rolle, denn auf dem Lagerplatz gibt es zwei Seen und in der Nähe verläuft ein Fluss, der New River. Um das Wasser des Flusses und der Seen nicht zu verschmutzen, wird das Abwasser in einer riesigen Schilf-Naturkläranlage auf dem Summit Bechtel Reserve gereinigt. Außerdem wird der Wasserverbrauch durch spezielle Kompost-Toiletten reduziert.

Nachhaltigkeit sowie der bewusste Umgang mit der Natur soll auch als Teil des Programms an alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder vermittelt werden. Hauptattraktion ist dabei das „Sustainability Treehouse“, ein riesiges Baumhaus, das in einer Ausstellung zum Mitmachen

eindrucksvoll zeigt, wie man den Wasser- und Stromverbrauch reduzieren kann, wie man Dinge wiederverwerten und damit nachhaltig wirtschaften kann.

Auch im „Global Development Village“ gibt es zahlreiche Projekte, die sich mit Nachhaltigkeit, Artenvielfalt, Naturschutz oder Umweltschutz beschäftigen. So gibt es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel zu entdecken.

Mehr Informationen zum Thema Nachhaltigkeit auf dem 24. World Scout Jamboree gibt es hier im Video: