22nd World Scout Jamboree German Contingent
Zeit bis Jamboree:  -295 Tage
 

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DPSG Diözesantrupp Köln

Wir sind der Diözesantrupp der DPSG aus Köln. Wir fahren mit 14 Pfadfinderinnen und 26 Pfadfindern aufs World Scout Jamboree in Schweden.

Unser Trupp setzt sich aus Pfadfinderinnen und Pfadfindern folgender 6 Stämme zusammen: Wikinger Lintorf, Greifen Dormagen, Edit Stein Köln-Sülz, Impeesa Köln-Porz-Urbach, Johannes Bosco Köln-Rath, St. Johannes Lohmar.

Vorbereitungstag im Januar 2011

Am Sonntag, den 23.1. trafen sich erstmals alle 36 Mitglieder unseres Jamboreetrupps. Ort des Geschehens war hierbei das Diözesanzentrum in Köln, wo sich fast alle Pfadfinder pünktlich einfanden.

Wir begannen nach einer freundlichen Begrüßung damit, uns der gesamten Gruppe vorzustellen.

Im Laufe des Vormittages lernten wir uns spielerisch kennen, und erfuhren viel wissenswertes über die Struktur und Organisation des Jamborees.

Nach einer ausgiebigen Mittagsmahlzeit führten wir zusammen mit der Diözesanbeauftragten für Internationales ein interessantes Rollenspiel durch, welches uns Allen Respekt vor den Sitten anderer Kulturen sowie das Hinterfragen deren Gründe lehrte.

Anschließend widmeten uns der intensiven Ideensammlung zu vielen verschiedenen Aspekten des Jamborees und der Verteilung von diversen wichtigen Vorbereitungsarbeiten für unseren Trupp.

Nach einer ausgiebigen Reflexion trennten wir uns mit einem guten Gewissen und Tränen in den Augen, aber ebenso mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen.

1. Vorbereitungswochenende in Neuhonrath

Vom 01. bis 03. April fand unser erstes Vorbereitungswochenende in Neuhonrath statt. Nachdem am Freitag endlich alle angekommen waren, begrüßte man sich erst einmal und freute sich alle wieder zu sehen. Nach dem Abendbrot ging es direkt ins Programm. Nachdem wir uns einen Film über ein Jamboree angeschaut hatten, ging es weiter mit einem Buzzer-Spiel mit Fragen rund um Deutschland, das Rheinland, Schweden und die Jamborees. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht und uns zum Lachen gebracht. Um sich abends direkt in den Schlafsack fallen zu lassen, richteten alle ihre Schlafstätten her, um dann ins nahegelegene Trupphaus der dort ansässigen Pfadfinder zu gehen.Es wurde gespielt, gesungen, gelacht oder einfach nur geredet, denn zu erzählen gab es viel. Nach und nach leerte sich das Trupphaus, bis um 01.00 Uhr nachts schließlich alle in ihren Schlafsäcken lagen. Am nächsten Tag mussten wir um 08.00 Uhr aufstehen. Nach einem leckeren Frühstück versammelte sich der ganze Trupp auf der Terrasse des Gemeindehauses, um die Ergebnisse der bisherigen Arbeit zu besprechen. Um am Abend die endgültigen Patrols einteilen zu können, wurden die Gruppen, die sich am vorherigen Abend mit viel Geschrei, Tauscherei und Verhandlung gebildet hatten, zum Kennenlernen auf Wanderung geschickt. Dort gab es Stationen, an denen man immer über ein bestimmtes Thema diskutierte. So zogen die Gruppen los und diskutierten an den Stationen über unseren Auftritt auf der Subcampbühne, über den Marketday, über unsere Truppregeln und die Lagerplatzgestaltung. Zurück am Pfarrheim, relaxten erst mal alle auf der Wiese und der ein oder andere bekam sogar einen Sonnenbrand. Mittagessen gab es dann um 17.00 Uhr. Zwischen dem Mittagessen und dem Abendessen um 21.00 Uhr wurde gespielt und die Ergebnisse des Tages zusammen getragen.
Am Abend wurden dann die endgültigen Patrols zusammengestellt, bis um 23.00 Uhr alle zufrieden waren. Als kleine Überraschung gab es dann um Mitternacht noch Tschai und Eis mit Schokosoße, welches von unserem sehr engagierten Küchenteam serviert wurde. Am Sonntag arbeiteten die Patrols zum ersten Mal zusammen. Die Herausforderung bestand darin, neben dem Patrolnamen und Patrolspruch auch noch den Patrolsprecher und dessen Vertreter zu wählen. So nannten sich die Patrols Das Letzte, Die prickelnden Pappnasen, Wahnsinn und Happy Stones. Zusätzlich wurde noch die Zeltaufteilung geklärt. Zu guter Letzt wurden dann noch neue AGs gebildet, die die Aufgabe haben die Ergebnisse der Wanderung weiter zu vertiefen und auszuarbeiten. Das Ergebnis der abschließenden Reflexion war, dass sich alle auf das nächste Vorbereitungswochenende freuen. Gegen Mittag mussten leider wieder alle Abschied voneinander nehmen, die Sachen packen, um dann im Regen Richtung Heimat zu fahren.

2. Vorbereitungswochenende in Dormagen

Nun war es endlich soweit!  Unser Trupp traf sich am 20.05.11 auf dem Zeltplatz des Stammes Greifen in Dormagen. Nachdem alle bei schönstem Wetter eingetroffen waren, begannen wir  mit dem Aufbau der Zelte. Dieses Wochenende war große Stellprobe für unser Lager auf dem Jamboree. Im Anschluss an den Aufbau gab es Würstchen (und anderes natürlich auch) für alle.

Nach dem Abwasch wurden uns die Regeln des Platzes erklärt. Während die Patrolsprecher und Leiter noch im Trupprat einiges zu klären hatten, konnten alle anderen diese Zeit gesellig nutzen. Um 02.00 Uhr waren dann alle total geschafft von dem Tag in ihren Zelten.

 Am nächsten Morgen waren die Prickelnden Pappnasen für den Frühstücksdienst verantwortlich (noch vor der Morgenrunde, jawohl!). So hatten alle die Chance, nach der Morgenrunde gemeinsam zu frühstücken. Den sonnigen Vormittag verbrachten wir mit den Vorbereitungen der einzelnen AGs: Präsentationen, Diskussionen und Abstimmungen beschäftigten uns einige Stunden lang. Natürlich wurden wir auch mit neuen Aufgaben für die nächsten Wochen beauftragt.

Später am Tag bekamen wir Besuch von Srenja, die länger in Schweden gelebt hatte und uns schwedisch beibringen wollte - und Mandy aus Hong Kong, beide begleiteten uns von da an den ganzen Tag.

 Nach dem Mittagessen machten wir uns in den Patrols auf den Weg zu einer Rallye. Als übergeordnete Aufgabe für die Stationen hatte jedes Patrol ein Spiel genannt bekommen, dessen Regeln ins Englische übertragen werden mussten. Am Abend wurden diese vier Spiele dann dem ganzen Trupp vorgestellt, natürlich auf Englisch!

Jede der vier Stationen im Grind behandelte ein Thema zum Jamboree: deutsche Kultur, Schweden allgemein, Vorurteile und die NS-Zeit. Wir bekamen viele Denkansätze, haben viel diskutiert und einiges gelernt, was uns den Aufenthalt, nicht nur im schwedischen ,Ausland erleichtern wird.

Diese Stationen waren nur möglich, weil uns viele nette Leute aus anderen Stämmen geholfen haben. Als wir alle erschöpft wieder am Zeltplatz ankamen, ging das Programm direkt weiter.

 Wir wurden auf verschiedene Tische verteilt. Jeder Tisch spielte ein- und dasselbe Kartenspiel. Doch jeder Tisch hatte seine eigenen Regeln. Bei allen war gleich, das während des Spiels nicht geredet werden durfte. So lernte jeder verschiedene Regeln kennen, doch eigentlich wollte jeder lieber nach seinen Regeln spielen. Dieses Spiel sollte uns zeigen, dass man sich auf die Kulturen der anderen Länder auf dem Jamboree einlassen und diesen auch vertrauen muss.

 Endlich  Abendessen! Nach einer Pause und einer weiteren Truppratssitzung haben wir uns mit dem Pfadfinderversprechen beschäftigt und dieses zusammen erneuert. So ließen wir den sonnigen und schönen Tag mit einer Liederrunde am Lagerfeuer, Milchshakes und Obstsalat, ausklingen und um 02.00 Uhr lagen alle in den Zelten.

 Am nächsten Morgen fand die Morgenrunde erst um 08.45h, wir hatten alle ein wenig verschlafen. Da es leider regnete, gab es das Frühstück in der Jurte. Als dann alles aufgeräumt war, haben wir uns mit dem Programm des Jamborees beschäftigt und stellten fest, dass es ein vielfältiges Programm mit viel Freizeit ist. Auf einem Lageplan haben wir den Standort unseres Zeltplatzes auf dem Jamboree gesucht und gefunden.

Jetzt stand Probepacken an, wir konnten zum Glück feststellen, das wir mit unseren zwei Paletten gut auskommen und alle Kostüme mitnehmen können. Leider hat es immer wieder angefangen zu regnen und so mussten wir die zu trocknenden Zeltplanen immer wieder ein- und ausräumen. Nach dem Mittagessen ging es dann an das endgültige Aufräumen. Die Töpfe wurden gespült, alle Zelte eingepackt, der leckere Obstsalat vom Vorabend aufgegessen und die Toiletten geputzt. Natürlich haben wir eine kurze Reflexion in den Patrols gemacht. Und nun war es wieder soweit, dass wir uns verabschieden mussten. Wir sangen zusammen Nehmt Abschied Brüder und so gingen wir schliesslich auseinander, mit freudiger Erwartung auf das nächste Wochenende.

Unser Trupp kompakt

Teilnehmende: 36 (13 Pfadfinderinnen/23 Pfadfinder)
Truppleitung: Roswitha Kulgemeyer, Christian Platz, Martin Knoff und Maximilian Wiemer

Patrols:

1. "Happy Stones" - (Sprecherin: Jessica, Leiterin: Roswitha)  

2. "Das Letzte" - (Sprecher: Arndt, Leiter: Christian)    

3. "Die prickelnden Pappnasen" - (Sprecher: Nils, Leiter: Maximilian)                    

4. "Wahnsinn" - (Sprecher: Matthias, Leiter: Martin)

Unsere Truppmitglieder kommen alle aus dem Großraum Kölle

Happy Stones
Das Letzte
Die prickelnden Pappnasen
Wahnsinn
Leitungsteam

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Für die Inhalte dieser Truppseite ist Maximilian Wiemer verantwortlich.

Kontaktmöglichkeit: Jamboree@dpsg-lohmar.de